Mittwoch, 19. August 2015

Misereor-Gast zu Besuch am Liborius-Gymnasium

Misereor-Gast zu Besuch am Liborius-Gymnasium - Singspiel zur Misereor-Fastenaktion am 6. April

misereorgast2013

Das katholische Hilfswerk Misereor unterstützt seit vielen Jahrzehnten Projekte im Dienste von Frieden und Gerechtigkeit in Ländern Südamerikas, Afrikas und Südostasiens. Jedes Jahr wird eine Partnerland besonders in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. In der diesjährigen Fastenaktion von Misereor steht nun Uganda im Blickpunkt und so sind Gäste aus Uganda unterwegs in Deutschland, um in Gemeinden, Schulen und an anderen öffentlichen Orten über ihre Arbeit mit und für Misereor zu informieren. Am 20. März besuchte Erzbischof John Baptist Odama das Liborius-Gymnasium und sprach zu Schülern der Klassen 7 und 11 über seine Heimat im von Krieg und Hunger gebeutelten Nordosten Ugandas und über seine Friedens- und Versöhnungsarbeit unter den Kriegsparteien. Unser Gast zeigte sich beeindruckt von den aufmerksamen Schülern und ihren Fragen. Die Schüler waren angetan von Erzbischof Odamas Freundlichkeit und Warmherzigkeit und waren dankbar für sein selbst für Siebtklässler zum Teil auch ohne Dolmetscher verständliches Englisch.
Am Misereor-Fastensonntag, dem 6. April, um 10 Uhr werden unsere Fünft- und Sechstklässler zusammen mit einer Band aus Schülern der Klasse 11 und 12 in der Propsteikirche St. Peter und Paul ein Singspiel zum Thema der diesjährigen Misereor-Fastenaktion aufführen. Hierzu sind alle Interessierten natürlich herzlich eingeladen.

 

Kreuzwege

religion-ethik1Manchmal dauert es sehr lang von der Idee bis zu ihrer Realisation! - Bereits im Frühjahr 2009 entstand der Wunsch zur Umgestaltung einer Wand im Glasverbinder unserer Schule. Geht es aber um die Veränderung eines öffentlichen Raumes im Schulhaus, sind viele Fragen vorher zu klären, inhaltliche und technisch-baurechtliche, aber auch organisatorische, finanzielle und ästhetische. Seither wurde die Realisation der Idee immer wieder von solchen Fragen durchkreuzt. Der jetzt neu gehängte Kreuzweg hat also wirkliche Kreuzwege bereits hinter sich.In der Fastenzeit 2009 war er für Schüler und Lehrer Meditationsobjekt geworden und hatte alle sehr beeindruckt.
In Gegenrichtung – von rechts nach links – zeigt er Szenen der Passion Jesu. Die Farb- und Motivwahl des Bilder-Zyklus der Künstlerin Cynthia Anna-Maria Tokaya aus den Niederlanden, die den damaligen Ökumenischen Kreuzweg der Jugend gestaltete, scheint wie für unser modernes Schulhaus gemacht. So mag dieser Kreuzweg uns nun begleiten und vielleicht gerade dann, wenn unsere Wege durchkreuzt werden, den Blick auf sich ziehen und uns geleiten.
(B. Krueger)