Mittwoch, 29. April 2020

Walpurgisnacht? oder Der Mai ist gekommen!

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 30.04.2020


Walpurgisnacht?


Mit dem heutigen Tag verbinden viele Menschen die Hl. Walpurgis, die auch als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut galt. Andere denken an Hexenzauberei – vor allem im Bereich des Harzes. Viele volkstümliche Bräuche ranken sich an diesem Tag um Fruchtbarkeit und um das Feuer, das böse Geister vertreiben soll. In jedem Falle spüren wir in diesen Tagen, wie der Frühling nicht mehr zu bremsen ist:


Der Mai ist gekommen!


Die Schulschließungszeit gibt uns auch die Chance, Altes zu verlassen und neu zu beginnen. In den nächsten Tagen werden wieder mehr Schüler in die Schulen zurückkehren, vor Pfingsten wird jeder von uns die Schule wieder von innen sehen.


Das Alte vergeht und Neues kommt.


Was ist das für ein Gefühl, demnächst wieder in die Schule zu dürfen, zu können oder zu müssen?
Was wirst du dann in der Schule anders machen als vorher?
Hat sich deine Art, mit Schule umzugehen, verändert in den letzten Wochen?
Willst du einfach nur wieder Normalität?


Vor uns steht bald eine offene Tür…


zum Mai,
zum Alltag,
zur Schule,
zu den Klassenkameraden

und eben immer wieder zum Neubeginn.

Ich wünsche dir, euch und Ihnen einen schönen Maifeiertag und ganz viel Mut, Zuversicht und Freude für jeden Neubeginn in deinem, euerm und Ihrem Leben!!!

Dienstag, 28. April 2020

Normalität statt Virus?

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 29.04.2020


Normalität statt Virus?


Wie kommt unser Alltag zurück?
Welche Schritte muss man dazu gehen?
Was kann man wagen, wo sollte man vorsichtig sein?
Diese Fragen werden zurzeit überall diskutiert.

Wir werden uns an einen Alltag gewöhnen müssen, der noch von der drohenden Rückkehr des Virus geprägt sein wird.
Wie geht man damit um?
Wo bleibt unsere Angst, die ja jeder irgendwo in sich trägt?

Eine alte Geschichte erzählt davon. Sie wurde ein wenig verändert, aber ich denke, du erkennst sie wieder…
Wie also kann man Mut und Angst im Leben miteinander vereinbaren?
Vielleicht so:

Rapunzel lebte in einem hohen Turm. Eines Tages war die Hexe nicht zu Hause. Rapunzel schlich die Treppe hinunter, öffnete vorsichtig die Tür, trippelte über den Burghof, ließ leise die Zugbrücke herunter und ging hinaus in das Leben. Da traf sie einen schwarzen Mann, der sagte: „Rapunzel, das Leben ist verdammt gefährlich.“ Da rief Rapunzel: „Nein, das will ich nicht.“ Sie drehte sich um, lief zurück zur Burg, zog schnell die Zugbrücke hoch und rannte bis in die oberste Kammer des Turmes.
Einige Zeit später war die Hexe wieder nicht zu Hause. Sie schlich abermals die Treppe hinunter, öffnete vorsichtig die Tür, trippelte über den Burghof, ließ leise die Zugbrücke herunter und ging hinaus ins Leben. Da traf sie eine alte Frau, die sagte: „Rapunzel, das Leben ist sehr mühsam.“ Da rief Rapunzel: „Nein, das will ich nicht.“ Sie drehte sich um, lief zurück zur Burg, zog schnell die Zugbrücke hoch und rannte bis in die oberste Kammer des Turms.
Lange Zeit später war die Hexe wieder nicht zu Hause und Rapunzel schlich die Treppe herunter, öffnete vorsichtig die Tür, trippelte über den Burghof, ließ leise die Zugbrücke herunter und ging hinaus ins Leben. Da traf sie einen Bauern, der sagte: „Rapunzel, das Leben kann grausam sein.“ Da rief Rapunzel: „Das will ich sehen.“ Sie ging hinaus ins Leben und heiratete einen Friseur, der ihr den alten Zopf abschnitt.

Ich wünsche dir heute einen superschönen Tag

Noli me tangere - Finger weg!

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 28.04.2020


Noli me tangere!“


In einer biblischen Geschichte von der Auferstehung Jesu begegnet Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus am Morgen der Auferstehung im Garten vor dem Grab. Zuerst denkt sie, es wäre der Gärtner, der vor ihr steht. Aber als Jesus sie anspricht, ist ihr alles klar und sie will ihn umarmen. Er aber weist sie zurück und spricht: „Berühre mich nicht!“ - lat. noli me tangere.


Finger weg? Lass das?


Nein, es geht nicht um Infektionsschutz,
aber schon um den Tod.
Maria Magdalena lernt in dieser Begegnung:
du kannst Jesus nicht einfach zurückholen in den Alltag.
Wer Auferstehung will, der muss damit leben, dass hinterher alles anders wird.

Was vorbei ist, ist vorbei.


Das gilt auch für uns.
Die Zeit vor Corona kehrt nicht mehr zurück.
Wir haben die Chance, unser Leben nach dieser Virus-Attacke anders zu leben:
lebendiger,
mehr so, wie es schön ist,
also: weniger tot.

Finger weg von „vorher“!
Die Zukunft will deine Gestaltung; im Alltag, zuhause, mit deiner Familie, in der Schule.

Lass das!
Nicht wieder die alten Fehler. Mach es anders! Vielleicht besser, aber anders.

Ob uns das gelingen mag?

Montag, 27. April 2020

40 Tage sind vergangen.

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

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Heute, 24.04.2020


40 Tage sind vergangen.


Vor vierzig Tagen waren wir zuletzt in der Schule und haben unseren Alltag erlebt.
Seitdem leben wir alle in einer Zeit des Verzichts:

Alltag,
Zusammensein,
enge Kontakte,
kulturelle Veranstaltungen,
shoppen gehen,
Bundesliga,
Musikschule,
ja klar, auch Schule,
Verwandtenbesuche,
Urlaub,
Wochenendveranstaltungen,
tanzen und feiern,
letzte Schultage…

Wie in einer Fastenzeit.

Metanoiete!


Zu Beginn der christlichen Fastenzeit steht immer der Aschermittwoch, an dem uns zugerufen wird: Metanoiete! Der griechische Begriff bedeutet so viel wie „umdenken“, ja eigentlich wörtlich: „dem Denken eine andere Richtung geben“.

Haben 40 Corona-Tage dich dazu gebracht, umzudenken?
Gibt es Dinge, auf die du verzichten musstest und auf die du jetzt verzichten kannst?
Hast du Dinge in deinem Alltag gefunden, die überflüssig, unnötig oder gar schlecht für dich sind?
Wenn ja, dann hätte diese Zeit dich positiv verändert!
Dann sagt etwas in dir: Nicht weitermachen wie bisher! Nicht zurück in den Alltagstrott!

Zurück zum Alltag?


Vielleicht ist es gut, dass unser Alltag nicht sofort und mit einem Mal zurückkehrt.
So habe ich die Chance, klug zu prüfen, was ich wirklich zurückhole in mein Leben oder was ich besser weglasse.
Und dann gibt es eine Menge Dinge, die in dieser Ausnahme-Zeit wieder Platz in meinem Leben bekommen haben. Sollen sie blieben dürfen? Lasse ich anderes dafür auch in Zukunft weg?

Irgendwann steht unser Alltag wieder vor der Tür.
Überlege dir gut, wie du diesen Alltag gestaltest.
Welche neuen Gewohnheiten bleiben, welche alten Gewohnheiten werden wegfallen?

Ich wünsche dir, euch und Ihnen dabei gute Entscheidungen!

Donnerstag, 23. April 2020

Kein ABI20NAS - Schade!

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 24.04.2020


Liebe Zwölfer!

Heute wäre eigentlich euer letzter Schultag!


Wir vermissen euch schon seit dem 13. März!
Mit eurem Jahrgang gab es in den letzten beiden Jahren keine negativen Erfahrungen.
Im Gegenteil! Wieviele Kolleg*innen haben in dieser Zeit im Lehrerzimmer von tollen Erlebnissen im Unterricht mit euch geschwärmt: ein beispiellos guter Jahrgang!

Wir werden euch also auch nach dem ABI wirklich vermissen!
Wir freuen uns auf die kleinen Begegnungen während der kommenden Konsultationen und den Abiturprüfungen und wünschen euch für die kommenden Wochen viel Erfolg!

Und heute: Kein ABI20NAS - Schade!



Wie werdet ihr euch jetzt fühlen?
Hinter euch Corona-Pause, vor euch die Abi-Prüfungen…
Nehmt den heutigen Tag einfach so, wie der Mann in der folgenden Geschichte:

Ein Mann, der über eine Ebene reiste, stieß auf einen Tiger. Er floh, den Tiger hinter sich. Als er an einen Abgrund kam, suchte er Halt an der Wurzel eines wilden Weinstocks und schwang sich über die Kante. Der Tiger beschnupperte ihn von oben. Zitternd schaute der Mann hinab, wo weit unten ein anderer Tiger darauf wartete, ihn zu fressen. Nur der Wein hielt ihn.
Zwei Mäuse, eine weiße und eine schwarze, machten sich daran, nach und nach die Weinwurzel durchzubeißen. Der Mann sah eine saftige Erdbeere neben sich. Während er sich mit der einen Hand am Wein festhielt, pflückte er mit der anderen die Erdbeere. Wie süß sie schmeckte!

Liebe 12er, ich wünsche besonders euch heute einen wunderschönen Tag und immer wieder die Muße, die „Erdbeere“ in eurem Alltag zu finden und sie zu genießen!


Mutabor!

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!



Heute, 23.04.2020

Und was ist, wenn ich heute einfach nicht mehr kann?

… wenn ich keine Kraft mehr habe?
… wenn mir die Aufgaben über den Kopf wachsen?
… wenn ich nicht mehr allein lernen will?
… wenn ich mich nicht mehr motivieren kann?
… wenn mir zuhause alle auf die Nerven gehen?
… wenn ich nur noch Normalität will?
… wenn ich… (hier kannst du bestimmt etwas ergänzen)
Als ich gestern Abend über den Text von heute nachdachte, da war alles leer in mir.
Und dann, ja dann erinnerte ich mich an eine Begegnung vom frühen Morgen:
Auf der Bahnhofsbrücke kam von rechts ein großer, majestätisch auffliegender Vogel, der knapp über die Brückenpfeiler hinwegflog.

Ein Storch.

Fahren die jetzt auch mit der Bahn?
Ist das ein Kalif aus dem Märchen, der das Zauberwort vergessen hat?

Mutabor“ – ich werde verwandelt werden.

Und jetzt verwandelt dieser Storch mich, gibt mir wieder Kraft durch die Erinnerung an diesen starken Auftritt und sagt:
Lass dich vom Frühling entführen ins Leben:
bunt, lebendig, atemberaubend!
Probier es einfach aus!

Ich wünsche dir heute eine Begegnung, die dir Kraft bringt!

Mittwoch, 22. April 2020

Hört mir eigentlich jemand zu - oder: die Geschichte vom Pfau

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!



Heute, 22.04.2020


Hört mir eigentlich jemand zu?

Nimmt mich überhaupt jemand wahr?

Sieht jemand, was ich alles so mache?


Ich weiß ja nicht, wie es euch ergeht, aber irgendwie fehlt mir die „Resonanz“.

Ich meine damit Menschen, mit denen ich in Kontakt trete, mit denen ich sprechen kann.
Mir fehlen die Schüler, mit denen ich lernen kann.

Und wie geht es euch?
Ihr lernt viele Wochen nun schon allein.
Gab es genug Reaktionen?
Vielleicht haben sich die Lehrer gemeldet.
Aber die anderen, die sonst in der Klasse sitzen, fehlen.
Etwas zu lernen und eine gute Reaktion darauf zu bekommen, das fehlt uns wahrscheinlich allen...

Gibt es eine Lösung?

In jedem Falle gibt es dazu eine Geschichte.
Da wir nun alle zum LIBO gehören, gibt es jetzt auch wirklich mal eine Pfauengeschichte.
Aber lest selbst…

Es war einmal ein Pfau, der täglich angestrengt sein Rad schlug. Er konnte wunderbare Räder schlagen, aber niemand schaute zu. Er dachte, dass keiner zusähe, läge an der Art, wie er sein Rad schlüge. So übte er einen heroischen Radschlag, einen geheimnisvollen Stil. Nach einigen Monaten beherrschte er 20 fein nuancierte Arten, Rad zu schlagen, aber immer noch schaute niemand zu.
Das lag vielleicht auch daran, dass unser Pfau als einziger Pfau in diesem Park lebte, und die anderen, kleineren Tiere, die ihm sehr wohl zuschauten, ließ er nicht gelten.
Nachdem er mehrere Monate seine Kunst, Räder zu schlagen, perfektioniert hatte und sich keine Zuschauer einstellten, wurde der Pfau sehr traurig. Er schleppte seinen Schwanz müde hinter sich her und schlug keine Räder mehr. Er war frustriert und demotiviert. Und als er so dahinging, stand er plötzlich am Ufer eines Teiches, der so klar war, dass er sich darin spiegelte. Als er sich selbst sah, lief ihm ein Schauer über die Haut; und seine Federkiele standen auf. Spontan schlug er eines seiner wundervollsten Räder – zwischen heroisch-kraftvoll und lieblich-sanft. Es war gewissermaßen die 21. Art, ein Rad zu schlagen. Es störte ihn nur, dass der Pfau, der ihm gegenüberstand, ebenso schnell ein schönes Rad geschlagen hatte.Trotzdem war er sehr froh und ging zurück in den Park. Hin und wieder führte er seinem stummen Artgenossen seine Räder vor und war glücklich bis an sein Lebensende. Mit ihm freuten sich all die kleinen Mäuse und Vögel, die ihm so gerne zusahen.


Wir Lehrer und eure Mitschüler freuen sich schon lange wieder darauf, solche Momente in unserer Schule zu erleben, wie jemandem „ein Schauer über die Haut“ geht, in dem Augenblick des Erkennens oder Lernens. Wir alle sehnen uns nach eurer Kunst „Räder zu schlagen“, nämlich das zu zeigen, was ihr alles könnt.

Daran jetzt zu denken, macht mir schon Freude.
Und dir?

Ich wünsche Dir, euch und Ihnen einen schönen Mittwoch!


P.S. Die Schule wird zurückkehren.

Dienstag, 21. April 2020

Verwunschene Orte

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 21.04.2020


Verwunschene Orte

 

Da wir ja zur Zeit nicht in die Ferne reisen dürfen, gehen wie heute wieder mal auf eine Bilder-Safari!

In unserer Stadt gibt es nämlich nicht nur bekannte Orte, sondern auch unbekannte Winkel.

Wo?

Na dort, wo ihr sie nicht vermutet:

Im Schulgebäude des LIBO!


Komm einfach mit und…

na ja, vielleicht erkennst du den einen oder anderen Ort doch wieder...

Auf geht‘s:
















Na, weißt du, was du gesehen hast?
 
Dann überprüfe doch deine Vermutungen mit den Lösungen:

Ort1: Über dem Deckengewölbe von B305
Ort2: Das Reich Zauberers, im Keller von B
Ort3: Weihnachtsland, Keller C
Ort4: Friedhof der Klassenbücher, Archiv in ZA
Ort5: Verflixt und zugenäht, Nähraum im Keller B
Ort6: Himmelsstiege, hinteres Treppenhaus B
Ort7: Folterkeller Kunst, Werkraum Keller B
Ort8: Yogi‘s Schatzkammer, Fundus Schulspiritualität in ZA
Ort9: Yellowsubmarine, Sub-Erdgeschoss B
Ort10: Die Keller-gang vom Kellergang B

Einen schönen Tag wünsche ich dir und deiner ganzen Familie!!!


Montag, 20. April 2020

Was, wenn ich gesund bleibe?

Das LIBO lebt!

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Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

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Heute, 20.04.2020


Was, wenn ich gesund bleibe?


In diesen schwierigen Zeiten haben viele Menschen Angst davor, krank zu werden. Glücklicherweise sind wir hier in Dessau bis auf wenige Ausnahmen nicht infiziert.

Wie gehen wir eigentlich damit um?

Was bewirkt es, dass wir gesund sind?

Spüre ich...


Erleichterung?

Freude?

Ja, wir könnten unsere Ängste beruhigen.

Wir könnten uns freuen, dass unsere schlimmen Befürchtungen nicht eingetreten sind.

Wir könnten gelassener mit der Krise umgehen.

Wir könnten Mut und Stärke sammeln für schwierige Tage.

Wir könnten die schönen Seiten unserer Familie, ja unseres Lebens genießen.

Dankbarkeit?


Ja, wir könnten dankbar sein, dass Medizin, Verwaltung und Politik Vorsorge auch für uns getroffen haben, damit die Gefahr geringer werden konnte.

Wir könnten dankbar sein, dass andere für uns sorgen, ihren Dienst tun, teilweise dabei auch etwas riskieren.

Wir könnten dem Leben dankbar sein oder eben auch Gott, dass er uns bis hierher behütet hat.

Sorge?


Ja, aber für andere.

Wir könnten mit unserem umsichtigen Verhalten für gefährdete Menschen sorgen.

Wir könnten uns aktiv einsetzen, damit es anderen in diesen Zeiten besser geht,

z.B. Menschen, die nicht selbst einkaufen können, denen etwas fehlt; bei Menschen, deren Existenz bedroht ist, demnächst einkaufen, sie irgendwie unterstützen; Kontakt zu Einsamen halten.

Diese Begegnung kommt…


Eine rabbinische Geschichte erzählt davon, was passiert, wenn wir Menschen uns auf solche Wege begeben...

Der Rabbi fragt die vielen Umstehenden: „Wo ist Gott?“

Und die Leute: „Was für eine Frage ist das?“

Und da antwortet er: „Er ist da, wo wir ihn hereinlassen.“



Dir, euch und Ihnen einen schönen Montag!