Donnerstag, 14. Mai 2020

... und zum siebenundvierzigsten ...

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!

Heute, 15.05.2020


Dies ist der 47. Tagesimpuls

Lieber Schülerinnen und Schüler,
Liebe Eltern,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ja, wirklich: Seit dem 17. März gab es werktäglich und auch in den Osterferien Impulse aus dem gallischen Dorf hier in der Schule. Ganz Gallien war von Schülern entleert – aber so langsam füllen sich die Räume unserer Schule wieder mit euch und Ihnen! Die meisten Klassen haben in den letzten zwei Wochen die Schule wieder betreten können.

Und das ist gut so.


Soweit ich das gehört habe, hat es Lehrerinnen und Lehrern und selbst Schülerinnen und Schülern wieder Spaß gemacht das Eine wieder zu tun: Schule.
Business as usual?“ Ich glaube, dass es noch etwas brauchen wird, bis wir wieder „normal“ Schule „machen“ können. Wir werden die nächsten Wochen beobachten müssen.
Sicher ist nur der nächste Impuls am 02. Juni.

Dann sehen wir weiter.


Ob Gallien bis dahin wieder ganz befreit sein wird?
Beim Teutates, das schauen wir uns an!

Dir, euch und Ihnen allen wünsche ich für die kommenden Pfingstferien alles Gute,
jedem, der es braucht, die nötige Erholung,
denen, die mehr Berufsalltag ersehnen, diese Normalität,
den korrigierenden Kolleginnen und Kollegen eine gute Hand und einen entspannten Rücken,
allen Kranken Genesung, allen Einsamen Besuche von lieben Menschen,
uns allen sonnige und schöne Maitage,
Frohe Pfingsten…

und bleibt alle gesund!

Eisheilige?

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!

Heute, 14.05.2020


Eisheilige?


Ja, so nennt man Pankratius, Servatius und Bonifatius, deren Namenstage am 12., 13. und 14. Mai begangen werden. Die Heilige Sophia von Rom schließt den Reigen dieser Märtyrer der alten Kirche ab. Sie gelten als Eisheilige, weil in diesen Tagen im Mai nach allgemeiner Erfahrung zum letzten Mal Frostwetterlagen eine Chance haben. So gibt es Pflanzen, die erst nach der „kalten Sophie“ am 15. Mai in den Garten gesetzt oder ausgesät werden sollen.
(Eisheilige sind also nicht die Personen, die Mitte Mai schon Eis-schleckend und Zucker-betäubt durch die Innenstadt laufen...)

Auch das noch!


Tja, und dann gibt es eben heute gleichzeitig auch den Gedenktag der Heiligen Corona!
Nein, das ist kein Scherz.
Die Dame ist etwa um 160 n. Chr. in Ägypten oder Syrien geboren worden und starb bereits im Jahr 177. Alt wurde sie wirklich nicht.
Sie wurde wegen ihres christlichen Glaubens zum Tode verurteilt.
Man hat sie als Strafe in einer üblen Prozedur durch zwei Palmen förmlich auseinandergerissen…

Die Hl. Corona, ...


die übrigens in Bayern und Österreich besonders verehrt wird, gilt als Patronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzgräber. Es sind sogar sogenannte „Schatzhebegebete“ bekannt. Die Heilige wird angerufen um Standhaftigkeit im Glauben, bei Bitten gegen Unwetter und Missernte und zur Abwendung von (Vieh-)Seuchen.

Ich finde es spannend, dass die mir bisher unbekannte Hl. Corona ganz viel von der Angst der Menschen vor Krankheiten und anderem Unglück erzählt. Menschen suchten zu allen Zeiten nach Lösungen, um ihre Angst in Katastrophen zu bewältigen.
Geht es uns nicht auch so?
Aber so richtig elektrisierend ist doch die „Schatzhebekunst“ der Heiligen.

Was wäre, wenn jede Gefährdung auch einen Schatz für uns bereithält?


Die kirchlichen Traditionen sagen uns immer wieder:

Es gibt Trost für dich.
Es ist nicht alles verloren.
Du bist nicht allein mit deinem Unglück,
nicht allein mit deiner Angst.
Gott ist bei dir und
er hilft dir den Schatz deines Lebens zu finden!

Wenn das so ist,
dann ist der Weg gar nicht mehr so weit:

Hl. Corona, bitte für uns!



Dienstag, 12. Mai 2020

Leben geht auch anders

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!

Heute, 13.05.2020

Von Corona lernen?


Was hat uns diese Krankheit seit über acht Wochen verändert!
Jede und jeder musste sich umstellen.

Aber durch Corona haben wir erfahren können,
was in unserem Leben wirklich wichtig ist:

Familie,
Beziehungen,
ein gutes Miteinander,
Solidarität mit Schwachen,
das alltägliche Glück.

Das ist eine schöne Entdeckung, finde ich.


Zugleich hat uns Corona auch gezeigt,
worauf es eben nicht immer so ankommt:

dass alles so kommt, wie wir es erwarten.
dass wir alles planen können.
dass wir ständig unterwegs sind.
dass wir täglich in der Schule sind.
dass wir uns alles kaufen können.
dass alles perfekt ist.
dass der Lehrplan in der Schule genau umgesetzt wird.
dass es genug Tests und Klassenarbeiten gibt, um Noten zu machen.

Leben geht auch anders.


Es lohnt sich, dies nicht zu vergessen.
Wenn sich nach und nach der Alltag in unser Leben zurückmeldet,
sollten wir uns daran erinnern.
Wir könnten es uns vornehmen.
Und wir sollten es nicht aufgeben,
auch dann, wenn wir daran scheitern.

Ist Veränderung möglich?

Ich glaube daran, dass das möglich ist.
Auch wenn wir damit leben müssen,
dass manche Veränderung viel Zeit braucht.
Das ist dann ein wenig so, wie mit dem Bären, der… aber lest selbst:

Da war einmal ein Eisbär, den haben sie im Zirkus mitgefahren. Die haben ihn aber nicht für die Vorstelllungen gebraucht, sondern nur zur Ausstellung. Er war also immer in dem Wohnwagen drin. Der war aber so eng, dass er sich nur zwei Schritte vorwärts und zwei Schritte rückwärts bewegen konnte. Dann haben sie Mitleid gehabt mit dem Eisbären und haben sich gesagt: „Den verkaufen wir jetzt in einen Zoo.“ Dort hatte er nun ein großes freies Areal. Doch auch da ging er immer zwei Schritte vor und zwei Schritte zurück. Da fragte ihn ein anderer Eisbär: „Ja, warum machst du das?“ Da sagte er: „Das kommt daher, weil ich so lange in dem Wohnwagen war.“

Ich wünsche dir, euch und Ihnen einen schönen Mittwoch!


P.S. Wage doch einfach mal den dritten Schritt!

Montag, 11. Mai 2020

Morgenlob

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!

Heute, 12.05.2020


Deutsch-Abitur


Heute sind wieder sehr viele 12er im Hause, denn es ist Deutsch-ABI!

Und damit dieser Tag gut wird, hier ein Segen und ein Lob, ein gutes Wort für euren Tag:


Morgenlob zum Sonnenaufgang

Ich beginne den Tag
mit dem Lob Deines Namens.

Ich atme den Morgen
und verliebe mich neu
in das Geschenk dieses Tages.

Ich verliere mich in Dir
und finde mich wieder auf der Suche -
und Friede zieht bei mir ein.

Mein Tag ist auch Dein Tag.
Nichts wird geschehen,
was Du nicht willst.

Ich bin Dein, sei Du mit Mir!
Begleite mich auf meinem Weg.

Alle Lehrer und Schüler wünschen euch, liebe 12er, für euren heutigen Tag und eure Deutsch-Prüfung viel Erfolg!

Sonntag, 10. Mai 2020

Heute leg ich meine Maske an ...

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 11.05.2020


leg ich meine Maske an.


Wenn ich morgens das Haus verlasse, lege ich mir einen Mundschutz um den Hals, damit ich ihn benutzen kann, sobald es die Situation erfordert. In der Schule gilt dies jetzt bei jeder Bewegung.

Letzten Mittwoch habe ich einen Schüler zuerst nicht erkannt, weil er einen Mundschutz trug.
Wenn ich eine humorvolle Bemerkung machen will, überlege ich jetzt erst einmal, ob man die mit Maske auch verstehen kann. Man sieht mein lachendes Gesicht ja nicht!

Masken verschleiern die Wirklichkeit.


Eine Maske zu tragen, heißt:
Ich schütze mein Ich nicht nur vor Viren,
sondern auch vor Angriffen.
Oder ich verberge die Wahrheit,
das, was ich wirklich denke.

Wie geht es dir mit dem Mundschutz?
Behindert er dich?
Macht er dich freier?
Fühlst du dich sicherer?
Hast du noch Kontakt zu deinem Gegenüber?

Masken verändern unsere Beziehungen.


In einem Text denkt Christoph Hein darüber nach.
Lass dich mal kurz entführen...

Wenn ich aus dem Hause gehe,
leg‘ ich eine meiner Masken an.
Dass den Tag ich überstehe,
dass ich ausseh‘ wie fast jedermann.

Masken machen mich erträglich,
machen mich gefällig, nett und stumm
und ich binde sie mir täglich
wie ‘ne seidene Krawatte um.

Schöne Masken hab‘ ich viele
aus Papier und Pappe, Stoff und Holz.
Was ich scheine, bin ich dann und spiele
freundlich, grimmig, lachend, böse, stolz.

Bin verzweifelt, traurig, mutig,
bin ein Held, ein Clown, ihr sah‘t‘s.
Bin verliebt, bin kalt und blutig,
trag die Maske Trauer, des Verrats.

Mit den Masken unterschiedlich,
bin ich jede Stunde für euch neu.
Sauend, pfauend, friedlich, niedlich,
schmutzig, trotzig bin ich, treu und scheu.

Doch für euch trag ich grundsätzlich
nur die eine Maske „ich habe Mut“
sagt sie euch, bin unverletzlich,
sagt, ich hab‘s geschafft, mir geht es gut.

Ihr könnt dies Gedicht auch in einer musikalischen Fassung hören: vertont von Hans-Eckardt Wenzel, zu finden auf Youtube:


Ich wünsche dir, euch und Ihnen viel Spaß beim Hören und heute einen schönen Tag!

Donnerstag, 7. Mai 2020

Einfach den Blick wagen!

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!



Heute, 08.05.2020


Und wie wird die Zukunft?


Na, wie denn?
Viele Menschen schauen besorgt nach vorn. Manche bangen um ihren Arbeitsplatz oder gar ihre Firma. Andere schauen auf ihre Reiseplanungen oder die lang erwartete Familienfeier.
Müssen wir jetzt alles absagen?
Wie lange wird das gehen?
Wird es nie wieder so schön, wie es mal war?

Ich verdränge im Augenblick gerne die nächsten Monate und schaue lieber auf die kommenden Tage.
Und du?
Wie geht es dir mit der Zukunft?
Skepsis, Verunsicherung oder Freude über mehr Alltag und auch wieder über Schule?

Einfach den Blick wagen.


Eine kleine Geschichte hilft uns, den Blick nach vorne wieder zu wagen:

Am Dienstagnachmittag hat Herr L. den Möglichkeitssinn entdeckt. Es geschah zufällig. Zusammen mit seiner Gattin saß er bei einem Stück Möhrentorte und schaute aus dem Fenster. „Siehst du was?“ Frau L. sah eine Stromleitung, einen halben Supermarkt und drei Schäfchenwolken. Sonst nichts. „Du musst weiter sehen, dort hinten“, drängte Herr L. „Was soll denn da sein?“, fragte Frau L., die ihren Mann kaum wiedererkannte. „Was noch nicht ist, aber sein könnte.“ „Und das siehst du?“ „Das sehe ich“, bestätigte Herr L. und plötzlich war er ganz aufgeregt, weil sein Leben sich gerade in eine Vielzahl von Möglichkeiten verwandelte.

Ich wünsche dir, euch und Ihnen ein tolles Wochenende und den Ausblick auf gaaaanz viele Möglichkeiten!

Mittwoch, 6. Mai 2020

Lockerungsübungen - Vom Hasen und dem Tiger

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!


Heute, 07.05.2020


Lockerungsübungen


Geht die Corona-Krise jetzt so langsam vorüber?
Ist jetzt bald wieder Alltag möglich?
Gelangen wir zurück zu unserer Normalität?

Ein Blick zurück…


Die letzten sieben Wochen haben uns ganz schön geschüttelt.
Jeder hat sich selbst ganz neu erlebt:

Wir sind bei all den ernsten Nachrichten unserer eigenen Angst begegnet, unserer Unsicherheit, unserer Hilflosigkeit und Schwäche.
Wir haben in unseren Familien und mit Freunden viele Begegnungen erlebt, Nähe und Beziehung, auch unsere weichen und sanften Seiten einander zeigen können.
Wir haben angesichts der Aufgaben, die zu tun waren, aber auch etwas von unserer Stärke gespürt, immer wieder auch unsere Entschlossenheit und eben auch Mut und Kraft.
Wir haben bei all diesen Erlebnissen uns selbst gespürt. Manchmal heftiger, als es uns lieb war.

Ich bin ich. Leben tut gut.


Das ist ein echt starkes Gefühl! Ich weiß wieder ein Stückchen mehr über mich und das Leben.
Ich weiß jetzt wieder besser, wie mein Herz schlägt.
Und ich weiß auch wieder, wofür mein Herz schlägt.

Ich glaube, dass die Erfahrungen der letzten Wochen jeden von uns stärker gemacht haben. Und natürlich werden solche Dinge auch in Geschichten erzählt, zum Beispiel in der vom Hasen und dem Tiger...

Es war einmal ein Hase, der stahl das Herz eines Tigers. Und das kam so: Der Hase fragte ihn und der Tiger war so überrascht, dass er es überreichte. Der Hase nahm es und ließ sein eigenes Herz für den Tiger zurück.
Es vergingen nur wenige Tage, bis sowohl der Hase als auch der Tiger in einer Menge von Schwierigkeiten steckten. Sie wussten einfach nicht, wie sie sich benehmen sollten. Alle dachten, der Hase sei eine Nummer zu groß geworden, was zum Teil ja auch der Wahrheit entsprach, und alle anderen Tiger waren darum besorgt, dass die innere Stärke aus dem Tiger verschwunden war. Der Tiger sagte immer „Bitte“ und „Danke“, während der Hase Dinge sagte wie: „Gib mir das sofort her!“
Nach ein paar Wochen vereinbarten Hase und Tiger ein mitternächtliches Treffen, denn es war offensichtlich, dass etwas geschehen musste. Aber andererseits mochte der Hase das Tigerherz ganz gerne, und der Tiger seinerseits merkte, dass ein Bitte und Danke auch eine positive Wirkung hatten. Also hielten sie ein geheimes Treffen ab.
Nach einer langen, unfruchtbaren Diskussion beschlossen sie, dass jeder von ihnen eine Hälfte der Herzen bekommen sollte. Ganz vorsichtig nähten sie die Hälften der Herzen wunderbar raffiniert zusammen, so dass diese gut zusammenpassten.
Der Hase war jetzt furchtlos und wusste zugleich, wie klein und weich er war, und der Tiger lernte Sanftheit ohne Verlust seiner eigenen Kraft und Stärke.
Für alle anderen Tiger und Hasen im Lande blieb etwas seltsam, dass der Hase und der Tiger dicke Freunde waren und oft mitten in der Nacht geheime Treffen abhielten. Außerdem waren beide in der Lage, sehr hilfreich zu sein, wenn irgendwo Schwierigkeiten auftauchten, denn sie konnten immer eine Brücke zwischen den Herzen finden. Sie lebten fortan glücklich und zufrieden.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Donnerstag!

Dienstag, 5. Mai 2020

Hello again

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!



Heute, 05.05.2020


Hello again!“


Neben den Schülern der Klasse 12, die heute ihr Chemie-Abitur schreiben, ist der Jahrgang 11 und heute auch erstmals eine 10. Klasse wieder in der Schule!
Okay, einige werden jetzt denken: ist das die gute oder die schlechte Nachricht?
Ich zumindest freue mich über jeden Schüler, der wieder in die Schule geht…
und sich an die Regeln hält!

Verantwortung und Freiheit


Ich habe den Eindruck, dass wir in Deutschland gerade etwas lernen, das wir vor allem aus dem Ethik- und Religionsunterricht kennen: das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung.
Wir alle haben es in der Hand, dass Infektionen bei uns nur wenig Chancen haben. Das ist in dieser Zeit eine ganz persönliche Verantwortung.

Merkt niemand, wenn ich mich nicht dran halte?


Doch, wir alle. Wenn wir nicht klug handeln und bestimmte Regeln und Rücksichten einhalten, kann es uns passieren, dass wir die Freiheiten, die wir gerade nach und nach wieder zurückerhalten, auch ganz schnell wieder verlieren werden:
die Schule,
die Läden,
die Lockerung der Beschränkungen,
die Chance auf Urlaub,
...
So praktisch kann das mit der „Verantwortung und Freiheit“ werden.
Aber es ist eine Übung, die sich wirklich lohnt!

Ich wünsche dir, euch und Ihnen einen erlebnisreichen und schönen Mittwoch!



Montag, 4. Mai 2020

Gottes-Dienst

Das LIBO lebt!

Herzlich willkommen in deiner Schule!

Wir befinden uns im Jahre 2020 n. Chr. Die ganze Schule ist von Menschen geleert... Die ganze Schule? Nein, ein von unbeugsamen Kräften bevölkerter Gebäudeteil hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Standhaften, die als Besatzung in den befestigten Lagern Erste-Hilfe-Ra-um, Schulleit-um, Sekretarium und Pädagogische Um-Leitung liegen… 

Und wie sieht’s im Rest Galliens aus? Bei dir zu Hause? 

Was tun? Ab sofort findest du hier (werk-)täglich die wichtigsten Nachrichten aus dem unbeugsamen Dorf und Tipps für das besetzte Gallien… Schau doch mal rein!!!



Heute, 05.05.2020


Gottes-Dienst?


Ja, vorgestern war schon wieder Sonntag. Gottesdienste gab es noch nicht. Aber Diskussionen über Lockerungen. Viele Menschen vermissen die sonntäglichen Gottesdienste.

Und du? Vermisst du sie?
Was genau vermisst du?

Vermisst du sie nicht?
Warum nicht?
Was gefällt dir an ihnen nicht?
Was müsste man ändern?

Einmal ohne sein...


Ich glaube, dass es uns allen guttut, einmal ohne Gottesdienst zu sein, um über solche Fragen nachdenken zu können. Auch das kann uns helfen, nach der Corona-Zeit unser Leben besser zu gestalten. Zum Beispiel könnten wir den Verantwortlichen sagen, was uns immer so gut bei ihnen gefällt und eben auch das, was uns stört. Oder wir könnten unser Engagement anbieten, damit der Gottesdienst sich positiv verändert…

Wer dient hier eigentlich wem? Dienen die Menschen Gott oder dient Gott den Menschen?
Das Wort „Gottesdienst“ lässt irgendwie beides zu.

Vor wenigen Tagen twitterte der BDKJ aus dem Ruhrgebiet folgenden Text:

Einkaufen für Ältere ist Gottesdienst.
Einsame anrufen ist Gottesdienst.
Anlächeln ist Gottesdienst.
Eine Kerze anzünden ist Gottesdienst.
Hilfe anbieten ist Gottesdienst.
Eucharistiefeier ist Gottesdienst.
Zuhören ist Gottesdienst.
Für andere Menschen beten ist Gottesdienst.
Nächstenliebe ist Gottesdienst.

Manches geht aktuell, manches geht aktuell nicht.
Gar nicht so schlimm.

Ich wünsche dir, euch und Ihnen heute einen wunderschönen Tag!

P.S. Wie wär‘s denn heute ‘mal mit Gottesdienst?